Wasserbetten erfreuen sich schon seit langem großer Beliebtheit. Bereits 1851 wurde die positive Wirkung bei Gelenk- und Rückenproblemen von dem Arzt Dr. William Hooper erkannt. Seit den 1960er Jahren gibt es Wasserbetten im Handel zu kaufen. Jeder, der schon einmal Probe liegen war, fühlt den Unterschied zu einer normalen Matratze: Das Wasserbett passt sich dem Körper individuell an – Fehlstellungen im Schlaf werden somit ausgeglichen. Dank der integrierten Heizung ist das Wasserbett immer angenehm warm, was der Muskulatur ermöglicht, sich zu entspannen. Besondere Nachfrage besteht bei Rückenproblemen und bei Personen, die diesen vorbeugen möchten. Da jeder Rücken individuelle Ansprüche an seine Schlafunterlage hat, passiert es leicht, dass der Rücken mit zu harten oder zu weichen Naturlatexmatratzen (anbei eine Übersicht der Hersteller von Latexmatratzen) Jahre falsch liegt, wodurch er nicht optimal gestützt wird. Dies kann dazu führen, dass Druck auf die Bandscheiben ausgeübt wird. Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbeln, und so kann Flüssigkeit austreten, wenn die Belastung zu groß wird. Nimmt die Belastung ab, fließt die Flüssigkeit wieder zurück. Tagsüber verringert sich die Aufnahme, und oft wird der Rücken durch zu langes Sitzen, Arbeiten in krummer Haltung oder Überlastung, wie zum Beispiel durch falsches Heben, zusätzlich belastet. Dieser Zustand kann über Jahre zu chronischen Beschwerden der Wirbelsäule führen.
Durch den schwebenden Schlaf in einem Wasserbett wird der Rücken rundum entlastet und ermöglicht den Bandscheiben, sich über Nacht zu regenerieren. Das Wasserbett gibt dem Körper die anatomische Entlastung, die er braucht, und unterstützt jedem Rücken dabei, gesund zu bleiben.
Über einige Dinge sollte der Käufer sich im Klaren sein, um lange Freude an seinem Bett zu haben:
Ein Wasserbett hat deutlich mehr Gewicht als eine herkömmliche Matratze.
Zudem braucht das eingefüllte Wasser Pflege und Reinigung. Das Material sollte regelmäßig auf Schimmel untersucht werden, da die entstandene Feuchtigkeit nur nach oben entweichen kann. Vorbeugen kann man dem Schimmel am Besten mit einem qualitativ guten Matratzenbezug, der die Feuchtigkeit wieder abgeben kann.
Zu den Anschaffungskosten kommen die laufenden Kosten für die Pflegeprodukte und die Heizung. Ein Wasserbett hat eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. zwölf Jahren. Diese kann, je nach Pflege, positiv oder negativ beeinflusst werden.
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