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Wasserbetten Gewicht

Zu Beginn gleich eine Entwarnung für diejenigen, die schon die schlimmsten Schauergeschichten über einstürzende Decken aufgrund von zu schweren Wasserbetten gehört haben: Grundsätzlich ist das Aufstellen eines Wasserbettes fast überall möglich. Eine nach Norm hergestellte Zimmerdecke wird das Gewicht eines Wasserbettes grundsätzlich tragen können. Nur bei sehr alten Fachwerkhäusern sollte die Traglast der zumeist verbauten Holzbalken kontrolliert und die Statik der Decken überprüft werden.
Je nach Typ, Größe und Wasserbefüllungsmenge kann das Gewicht eines Wasserbettes unterschiedlich hoch sein. Als Beispiel dient ein Standardwasserbett mit den Maßen 180 x 200 cm mit einer Matratzenhöhe von 18-22 cm.


So ein Bett wiegt je nach Zubehörausstattung zwischen 600-800 kg. Das Gewicht vom Wasserbett verteilt sich gleichmäßig auf die Gesamtfläche, was den Druck auf den Untergrund wiederum verringert bzw. auch hier verhältnismäßig gut verteilt. Es wirken also maximal 80 kg/m² auf die Bodenfläche ein, auf der das Bett steht, was bei normierten Decken kein Problem darstellen sollte. So käme ja auch kaum jemand auf die Idee, sich zu überlegen, ob der Boden bzw. die Zimmerdecke wohl einen voll gepackten, großen Kleiderschrank oder einen Esstisch mit 6-10 Erwachsenen trägt.
Grundsätzlich sind Schlauchsysteme bei Wasserbetten vom Gewicht her geringer als normale, vollgefüllte Wasserbettmatratzen.
Bei Hardside-Wasserbetten muss grundsätzlich noch das Gewicht des Bettrahmens mit beachtet werden, der meist aus Holz oder Metall gefertigt ist. Dies ist bei Softside-Betten nicht notwendig. Weiteres Wasserbettenzubehör, wie die Heizung, das Cover oder das Bettzeug fallen natürlich kaum ins Gewicht.

Wer sich dennoch unsicher ist, ob seine Wohnung oder sein Haus den statischen Anforderungen für das Wasserbetten Gewicht genügt, der sollte sich fachlichen Rat holen. Wer sich darüber hinaus noch gegen einen Wasserschaden versichern möchte, für den gibt es die Möglichkeit eine entsprechende Klausel in die Hausrats- oder Wohngebäudeversicherung aufnehmen zu lassen.
So abgesichert, kann nun jeder Wasserbettenbesitzer mit einem guten Gefühl in sein Bett sinken und erholsam träumen