Aufbau eines WasserbettesEin Bett wird als Wasserbett bezeichnet, wenn die Matratze mit Wasser gefüllt ist. Wasserbetten gibt es schon sehr lange, aber erst seit dem Jahr 1960 werden sie auch für den privaten Bereich genutzt. Es gibt einige verschiedene Varianten von Wasserbetten. Zum einen gibt es eine Wasserbettmatratze, die sich in jedes Bett einbauen lässt, dann gibt es noch die Wasserbetten, die das Wasser durch einen stabilen Metallrahmen halten. Auch eine Kombination gibt es, hierbei wird der Wasserkern durch einen weichen, gepolsterten Rahmen gehalten und dann gibt es noch die Wasserbetten, die ein höhenverstellbares Kopf- und Fußende haben. Das Wasserbett wird durch Folienheizung, Keramik- oder Carbonheizung beheizt und man kann ein Wasserbett auf die individuelle Person einstellen. Je nachdem ob jemand mit viel Bewegung oder gar keiner liegen möchte, ob hart oder weich, bei einem Wasserbett lässt sich das alles ganz leicht einstellen. So ein Wasserbett hält etwa 12 Jahre und es gibt sie in unterschiedlichen Größen.
Um ein Wasserbett richtig aufzubauen beginnt man am besten mit den Sockeln, diese werden zuerst miteinander verbunden. Hierbei werden die vier Sockelbretter mit den Eckverbindern zusammengefügt. Wenn das zusammengefügt wurde, dann hat man ein rechteckiges Gestell, das man dann am besten an die Stelle trägt, an der das Wasserbett auch zuletzt stehen soll.
Nach diesem Schritt werden die Gewichtsverteiler zusammengesteckt und anschließend gleichmäßig innerhalb der Sockel
Als nächsten Schritt muss der Bezug, in den nachher das Wasser gefüllt wird, mit dem Reißverschluss nach oben gerichtet auf die Bodenplatten ausgebreitet werden. Der Reißverschluss wird nun geöffnet und nach unten um die Bodenplatte herum gelegt. Die Heizung für das Wasserbett wird nun als nächstes genau in der Mitte auf dem Bezug positioniert.
Nun werden die Rahmenteile, die aus Schaumstoff bestehen, auf dem Bezug fixiert. Dieses geschieht in der Regel mit Schrauben. Wenn nun der Rahmen am Bett befestigt ist, dann kann die Sicherheitsfolie über den Rahmen und das Heizelement gelegt werden. Die Folie muss absolut genau sitzen und absolut glatt. Am besten streicht man noch einmal mit der Hand über die Folie, damit auch wirklich keinerlei Falten mehr in der Folie sind.
Die Seiten, des Bezuges, die ja zur Seite geklappt wurden können nun wieder vorgeholt werden. Sie werden nun über den Schaumstoffrahmen und die absolut glatte Sicherheitsfolie gezogen. Wenn alles perfekt sitzt, dann können die Wasserbett Matratzen auf das Bett gelegt werden und müssen dort richtig ausgerichtet werden, da man sie nachher, wenn das Wasser drin ist nicht mehr bewegen kann. Die Wassermatratzen sind an den Ecken abgerundet und verlaufen sonst grade. Wenn darauf geachtet wird, dann wird die Matratze auch sicher genau richtig auf das Bett gelegt.
Nun muss die Matratze zuerst mit dem Conditioner befüllt werden und anschließend kann das Wasser in die Matratze gefüllt werden. Beim befüllen der Matratzen sollte man außerdem noch darauf achten, das man warmes Wasser nimmt, da das Heizelement bei kaltem Wasser bis zu zwei Tage benötigt ehe das Wasser passend aufgeheizt ist. Auch empfiehlt sich die Matratze erst zur Hälfte mit Wasser zu füllen und zu kontrollieren ob sie perfekt sitzt. Erst dann sollte man sie ganz mit Wasser füllen.
Nun ist das Wasserbett befüllt und muss noch entlüftet werden. Hierzu wird die Luftpumpe auf dem Füllstutzen angebracht. Die Füllstutzen werden dann leicht angehoben und man muss so lange pumpen, bis sich keine Luft mehr in dem Bett befindet.
Zuletzt wird noch das Oberteil es Bezuges auf die Matratzen gelegt und zwar so, das der Reißverschluss mit dem Unterteil des Bezuges zusammenpasst. Dann kann der Reißverschluss geschlossen werden und der Aufbau des Wasserbettes ist abgeschlossen. Es muss jetzt nur noch bezogen werden und dann kann man sich sein Wasserbett legen. verteilt. Nun können die Bodenplatten auf die Gewichtsverteiler gelegt werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, das der Abstand zum Rand überall gleich ist. Die Bodenplatten müssen genau ausgerichtet sein, das ist hierbei ganz wichtig. Nun ist der Aufbau des Unterbodens bereits abgeschlossen. |